Warum Trump besser für die Welt ist

Geschrieben von kingalca am 10. November 2016

Warum Trump besser für die Welt ist

Oh ja, die Wahlen waren. Ein Jeder ist erneut zum Politik-interessierten geworden, selbst diejenigen, die nicht mal wissen, dass Frau Kepetry eigentlich Frauke Petry heißt. Twitter und so ziemlich alle westlichen Leitmedien waren voll mit Witzen und Diffamierungen über Trump, da war man sich einig: Trump ist böse. Hillary ist gut. Und sie sind damit erneut auf die Fresse geflogen, ähnlich wie beim Brexit. Zurecht, wie ich finde – wer es sich derart raus nimmt, anderen die Meinung zu diktieren, hat keinen Erfolg verdient. Die Leitmedien, vor allem die Deutschen, haben den Bezug zur Objektivität ja schon lange verloren. Leider. Berichte lesen sich frei nach dem Motto: Demokratie und Meinungsfreiheit nur für diejenigen, die unserer Meinung sind – alle anderen sind Schwerverbrecher, Ausländer- oder Islamhasser und Nazis. Ganz tolle Sache. Pluralistische Meinungen? Nein danke. Aber darum geht es nicht. Es geht um Hillary Clinton und um Amerika und um Donald Trump.

Witzig irgendwie, da Hillary Clinton so ziemlich genau das Gegenteil von dem ist, was sich der westliche Bürger eigentlich so wünscht; nämlich: keine Korruption. Kein Krieg. Kein Leid. Keine Elitenförderung. Keine Schere zwischen Arm und Reich.

Dank umfangreicher Medienkampagnen war die Meinung aber natürlich glasklar: Hillary muss gewinnen. Was lustig ist, wenn man sich überlegt, dass die Medien eigentlich als viertes Organ fungieren sollen und seit einiger Zeit diese Aufgabe hervorragend vergeigen. Und zwar alle. Spiegel Online. TAZ. CNN. Die Bild (leider auch ein Leitmedium für viele). Jede andere „Zeitung“ mit Webseite. You name it. Erneut haben die Medien gezeigt, dass Ihre einheitlichen Hetzkampagnen gegen einen Politiker zwar Stimmung machen, aber eine Wahl nicht beeinflussen können. Darüber bin ich sehr froh.

Trumps Sieg ist ein klares Zeichen an alle Politiker da draußen: Ihr seid kein elitärer Club. Man kann euch den Rang ablaufen. Die Bürger wollen euch nicht mehr. Denn anders kann der Wahlsieg von Trump kaum gewertet werden. Eine Frau, die 40 Jahre lang „erfolgreich“ Waffendeals eingefädelt hat, wird als „Realpolitikerin“ bezeichnet und verliert gegen einen Mann, der Politik als Hobby letztes Jahr für sich entdeckt hat. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen.

Aber nicht nur deshalb ist der Sieg Donald Trumps für Menschen weltweit eine gute Nachricht, auch wenn viele offenbar sich noch nicht bewusst sind weshalb. Oder warum Donald vielleicht doch nicht das größere Übel ist. Wägt man besonnen ab, wird man erkennen, dass jemand, der sein Mundwerk nicht im Griff hat und vom Charakter her eher der Megaarsch ist eindeutig weniger Unheil anrichten kann, als eine berechnende, eiskalte skrupellose und korrupte Politikerin, die sich nicht mal an Ihre eigenen Gesetze hält und einer atomaren Weltmacht ganz offenkundig mit einem Stellvertreterkrieg droht, der jederzeit, aber wirklich jederzeit, zu einem Weltkrieg eskalieren könnte. Eine Frau, die den Bürgern Ihre Besitztümer zum Wohle des „großen Ganzen“ wegnehmen möchte (“We’re going to take things away from you on behalf of the common good”). Eine Frau, die von den selben Mächten finanziert wird, die auch den IS unterstützen. Eine Frau, die Länder unterstützt und aus eben solchen Finanziert wird, in denen Minderheiten ermordet und verfolgt werden – es tut mir leid, aber Hillary Clinton wäre NICHT das kleinere Übel gewesen. Sie wäre das größere Übel gewesen.

 

Dazu kommt, dass Hillary Clinton einfach knapp >33.000 Emails gelöscht hat, die sich nicht hätte löschen dürfen, die sie nicht hätte über Ihre eigenen unsicheren Server verwalten dürfen. Sie hat einen Plot der Elite in Amerika geplant. Dies ist unlängst erwiesen und keine Aluhuttheorie, es gibt dazu auch unzählige öffentliche Berichte von NSA Hintermännern, die zusammen mit (ohja, dieses mal wirklich!) Putin-nahen Beratern diese Emails über WikiLeaks veröffentlicht haben. Die Inhalte sind desaströs – Hillary möchte bspw. gerne ihre politischen Gegner, wie Julien Assange „dronen“ sprich, per Drohne aus dem Leben demokratisieren („Can’t we just drone this guy?“). Ihr Wahlkampfleiter Podesta hat auch derart viel Dreck am Stecken, auch von Ihm sind abertausende Mails veröffentlicht worden. Konspirativ, aber: zufälligerweise sieht er exakt so aus wie der Typ, der Maddi McCann entführt haben soll. Sein Bruder und er haben zur damaligen Zeit Urlaub in Portugal gemacht. Genau zu dem Zeitpunkt, als das kleine Mädchen entführt wurde. Und, Überraschung: Podesta ist womöglich Mitglied in einem Pädophilen-Ring. Aber nun ja, das ist schon sehr konspirativ und auch eindeutig eine Aluhuttheorie. Dass zu beweisen überlasse ich den Authorities. Aber abseits dieser nicht näher belegbaren Theorien: für mich Grund genug eine derart kriminelle Kandidatin keinen Erfolg zu wünschen – da es uns alle betrifft. Da ist der Wahlleiter ja mal nur ein Nebenkriegsschauplatz. Aber der Typ hat auch schon in der Obama-Administration n Haufen Scheiße gemacht, dies geht alles au den E-Mails hervor.

Ob es mit Trump besser wird bleibt zu hoffen – Putin hat unlängst Verhandlungen zum Wiederaufbau des Russisch-Amerikanischen Bündnis gesprochen. Mit Putin käme China. Und Trump ist halt nun mal ein Geschäftsmann. Ich denke, dass die Oberhäupter der Welt darauf plädieren, besser mit Ihm verhandeln zu können, als mit Obama. Und Putins Annäherung an Trump ist nicht die einzige gute Nachricht, die man hat verlauten lassen können – unter Trump soll es laut seiner Aussage auch keine No-Fly-Zone über Syrien geben, wofür Hillary ja offen plädiert hatte.

 

Jetzt kann man natürlich rufen: HURRA HURRA TRUMP IST PRÄSIDENT, aber dass dies eine gute Sache ist, möchte ich nicht sagen. Wir wissen es einfach noch nicht. Ich denke, er wird viele überraschen. Ich denke, dass die Politik in Amerika in den nächsten 4 Jahren eher aufs Innere als aufs Äußere gerichtet sein wird und dass wird sich weltweit widerspiegeln. Womöglich übergibt Trump das Daily Business aber auch einfach seinem Christen-Fundi-Vice President Pence, was garantiert auch keine schöne Lösung wäre, weil dann Hillary Clinton auch einfach Präsidentin sein könnte. Aber es bleibt abzuwarten. Unabhängig davon sollten wir uns alle darauf besinnen, dass Hillary die Rechnung für Ihre Aktion mit Bernie Sanders bekommen hat, und dass Bernie der deutlich bessere Präsident gewesen wäre, der Trump UND Hillary hätte in die Tasche stecken können. Ich finde es sehr schade, dass er ausgeschieden ist/wurde. Trump als den Gottimperator zu beschreiben halte ich für mehr als ungerechtfertigt, ist er in meinen Augen auch einfach nicht mehr als das kleinere Übel. Und solange die Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung im Raum stehen hat er auch ordentlich was zu tun, andererseits sind solche Anschuldigungen gegenüber einem Mann ja mal sehr schnell erstellt. Der Wahrheitsgehalt bleibt zu prüfen.

 

Ich will Trump auch überhaupt nicht überschwänglich loben, aber zu sagen: „Trump ist ein Rassist, ein Sexist und ein Ausländerhasser und überhaupt“ finde ich auch falsch. Er ist kein Rassist, weil er illegale Einwanderung stoppen möchte – ich meine, wofür gibt es sonst den Zusatz „illegal“? Wenn man alles Illegale einfach zuließe, so könnte man die Gesetze ja auch direkt annullieren. Er ist auch kein Sexist, nur, weil er sich mal abwertend gegenüber Frauen geäußert hat. Ich finde, um ein makelloser Sexist zu sein muss man schon etwas mehr tun, als nur ein paar gemeine Dinge über das schwächere Geschlecht zu sagen. Freilich kein feiner oder lobenswerter Zug, aber Sexist ist hier maßlos übertrieben (wie so oft). Trump hat sich auch bezüglich der Minderheiten in USA geäußert, und zwar in einem Tenor, dem ich keinen dedizierten Ausländerhass abfinden kann – so wie ich es verstanden habe geht es um weitere Zuwanderung von Muslimen, die er nicht gut findet und ganz ehrlich, ich als überzeugter Agnostiker kann das gut nachvollziehen, ich würde in mein Land weder Christen noch Hindus noch Muslime rein lassen, einfach weil Religionen ein Relikt der vergangenen Jahrtausende sind und man mit Religionen bestenfalls in Wolkenkratzer fliegt, aber mit Wissenschaft ins Weltall. Davon kann man halten was man will. Ich erkenne da nur eine Ablehnung gegenüber der dritt- oder zweitgrößten Religion, die momentan für 99,9% aller Terroranschläge weltweit verantwortlich ist. Ich kann es verstehen, dass man sich keine Risikogruppe importieren möchte, natürlich zum Leid der Nicht-Terroristen, die garantiert die absolute Mehrheit in der Religionsgruppe stellen. Ich weiß, dass ist eine sehr unbeliebte Einstellung, deshalb gehe ich da jetzt auch gar nicht weiter drauf ein.

 

Fakt ist, dass wir mit Trump einen Dummschwätzer an der Macht in Amerika haben. Aber immerhin einen, bei dem man weiß, was Sache ist. Anhand seiner Taten sollte man seinen Wert bemessen, aber ich denke schon jetzt, dass Trump der beste Präsident ist, wenn man nach dem amerikanischen Maßstab misst. Ich meine, wir sollten froh sein, dass es zu Bush Jr.’s Zeiten noch kein Facebook gab, denn was dieser Mann so von sich gelassen hat, war teilweise auch mehr als nur katastrophal. Und die Welt hat es trotzdem überlebt. Naja, gut: nicht alle. Gab ja auch viel Krieg unter Bush. Und unter Obama. Aber Trump ist sicherlich nicht der schlimmste aller vergangenen Präsidenten, er wirkt nur so, weil man eben vernetzt ist und jetzt alles mitbekommt. Stichsatz: „Grab ‚em by the pussy!“.

Nun ja. Krieg. Vielleicht ist Trump besonnen. Vielleicht erkennt er, dass mehr Krieg und mehr Leid kein starkes Europa schaffen. Ein starkes Europa, mit dem man (sehr viel) Handel treiben kann.

Die Außenpolitik der Amerikaner ändert sich nun vielleicht. Wir können es alle nur hoffen. Mit Trump ist diese Möglichkeit gegeben. So viel ist klar – wie er in die Geschichte der Präsidenten der USA eingehen wird, dass bleibt offen, aber wir werden es sehen. Bis dahin sollten wir aufhören so zu tun, als wäre der Teufel höchstpersönlich im Amt, denn er ist halt nun mal nicht Hillary Clinton.

Für Interessierte habe ich hier noch einige Screenshots von allen möglichen Medien gesammelt, die meine oben aufgeführten Aussagen untermauern und auch ein wenig dem Entertainment dienen sollen: