Die Bildung einer Politischen Meinung.

Geschrieben von kingalca am 3. Juli 2011
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Die Bildung einer Politischen Meinung.

Tut mir leid, dass ich meinen Blog mit solchen Themen verpesten muss, aber das muss ich jetzt mal loswerden – Ganz unspektakulär, eine kurze Mindmap zum Thema:

Politische Meinung: Schule, Denken, Intelligenz, Faulheit, Manipulation, Desinteresse, Sinn und Unsinn.

 

Okay, fangen wir von oben an: Als erstes, wieso haben so wenige Menschen eine Politische Meinung. Es ist ein fester Bestandteil der Unterrichtsstoffes in jeder Schule, egal ob Haupt- oder Realschule oder Gymnasium. Ich nehme mir einfach mal heraus zu behaupten, dass Gymnasialschüler oder Gymniasasten (nennt man das so? Frage wegen Realschulabschluss) genauso blöd sind in der Angelegenheit wie manch Hauptschüler.

Nun muss man sich doch ernsthaft fragen, wie dumm und menschlich total inkompetent man sein muss, damit einem die regierende Macht in dem Land in dem man lebt einem scheißegal ist? Ich meine, jeder Mensch sollte früher oder später erwerbstätig werden, Geld ein- und ausgeben, Steuern zahlen, das bedeutet auch, dass man den Staat in höchstem Maße mitfinanziert. Das heißt wiederum, dass man sich im klaren sein muss, wer regieren möchte, was das Parteiprogramm der jeweiligen Partei ist und und und – gut, eventuell ist das zu viel verlangt, aber man kann doch verlangen, dass jemand, der kein Beamter ist, wissen will, wohin sein Geld geht.

Und darum gehts primär, wir Deutschen lassen uns von der Regierung eh jeder kleine Scheiße gefallen. Überwachung, systematische Kontrolle, SEPA-Verfahren, Zensur, vieles könnte man meinen verstoße gegen das Grundgesetz und keiner sagt was – denn leider ist vieles ja auch Biegsam.

Wieso ist das so viele so egal? Hat es damit zu tun, dass viele Menschen nicht nachdenken möchten, oder sind sie einfach nicht bereit ihren Horizont zu erweitern (ich nenne das nun mal so). Oder ist es einfach so, dass wir durch die Medien und Pressemitteilungen täglich einfach in eine Meinung hineingedrückt werden und der Staat systematisch versucht uns auf kurz oder lang (minimal eine Legislaturperiode) zum Schweigen oder zumindest zum Akzeptieren einer Amtshandlung zu bewegen?

Ich weiß aber leider auch, dass viele Leute nicht den „Mut“ haben, über ein solches Thema zu reden, ganz einfach aus dem Grund weil sich sehr wenige Menschen meines Erachten nach darüber Gedanken machen.  Wenn jeder Mensch sich dafür interessieren würde, wäre es ein total normales Thema, wie z.B. „Wie gefällt dir der und der Film“.

Ich finde das traurig und würde mir eigentlich wünschen, das viel mehr Menschen sich mal ernsthafte Gedanken darüber machen, wie man einen Staat verbessern könnte, wer eigentlich Regieren sollte und dass ein Volksentscheid ein wichtiges Ding ist, nämlich unsere einzige Chance direkte Demokratie am Staat auszuüben. Denn das wird leider viel zu oft nicht beachtet.